Beliebte Holzdekore

Beliebte Holzdekore

Ein jeder kennt die Rede von älteren Menschen, wenn sie von ihren Möbeln sprechen und betonen, dass diese noch aus gutem Holz gemacht sind. Heute sind in der Möbelherstellung andere Materialien gefragt, denn es geht auch heute noch um haltbare Möbel, die aber mit anderen Materialien gefertigt werden, um wertvolles Holz zu schützen. Die meisten Möbel werden aus Spanplatten hergestellt, die ebenso fest und belastbar sind, wie echtes Holz.
Verschiedene Firmen haben sich auf die Herstellung von Holzdekore spezialisiert. Diese Holzdekore werden auch nicht nur für die Möbelproduktion hergestellt, es gibt heute noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel den Wohnraum oder betriebliche Räume mit Holzdekor zu gestalten.

Holzdekor anstelle von Echtholz
Die Eigenschaften dieser Holzdekore sind vielfältig. Der erste Eindruck ist so, dass man denkt, es handelt sich um echtes Holz, denn die Dekore sind wirklich schwer zu unterscheiden. Sie werden in ihren Strukturen und der Oberflächengestaltung so authentisch wie möglich hergestellt, sodass der Unterschied zwischen dem Echtholz und dem Dekor so wenig wie möglich auffällt. Durch besondere Techniken kann man heute Holzdekore herstellen, die so perfekt aussehen und mit dem Furnierholz fast vergleichbar sind. Durch diese Verarbeitung und das edle Aussehen des Holzdekors wird der Verbrauch immer mehr gesteigert und damit auch die Einsatzmöglichkeiten. So werden zum Beispiel Verkleidungsplatten hergestellt, die man für Möbel und für Innenraumverkleidungen nutzen kann. Ihr Vorteil ist, diese Platten sind sehr stabil und druckfest, sie verrotten nicht, wenn sie in Nasszellen verbaut werden und sie sind absolut wasserdicht. Diese Platten sind auch sehr leicht zu bearbeiten, indem man sie mit allen herkömmlichen Trennwerkzeugen, wie Stich- oder Kreissägen, bearbeiten kann.

Dazu kommt noch eine andere vorzügliche Eigenschaft der Holzdekore, denn sie sind in allen möglichen Holzarten herstellbar. So findet der Liebhaber anspruchsvoller Hölzer in den Farben von Mahagoni, Kirschbaum Buche oder Eiche in so vollendeter Form und Farbe vor, dass es schwer fällt, einen Unterschied zu finden. Und zu den genannten Farben gibt es eine Vielzahl von Schattierungen und Farbabstufungen, sodass man zu schon vorhandenen Möbelstücken, Einrichtungen oder Wandverkleidungen Erweiterungen vornehmen kann, die sich farblich ergänzen.

Eine andere Möglichkeit für den Einsatz der Holzdekore ist auch die Verwendung von Holzdekor auf Alu Fensterläden. Wenn man sich zum Beispiel ein Haus gebaut hat, welches viele Holzelemente aufweist, dann möchte man mit einzelnen Bauteilen, zum Beispiel eben den Fenstern, nicht ins Gegenteil gehen. Also wird der interessierte Hausbesitzer alle Firmen befragen, ob man wohl das Material bekommen kann, dieses aber durch einen Anstrich wie Holz aussehen lassen kann. Und irgendwann wird er die Firma finden, die durch ein patentiertes Verfahren in der Lage ist, einen Alu Fensterladen oder ein Alu Fenster mit einem speziellen Holzdekor zu gestalten. Durch eine spezielle Beschichtung erzielt man das holzähnlich Aussehen und durch das Einbrennen erhält man einen haltbaren Farbauftrag. Dieser Vorgang wird ein zweites Mal vorgenommen und die erhaltenen Fensterladen halten jedem Wetter stand, sind durch das Aluminium sehr wartungsarm und passen sich durch das Holzdekor den gegebenen Verhältnissen vorzüglich an.

Das sind aber noch nicht alle Möglichkeiten, in denen sich das Holzdekor großer Beliebtheit erfreut. So gibt es edle Fliesen, die eine täuschend echte Ansicht eines Parkettfußbodens vor dem Betrachter entstehen lässt. Auch hier gibt es ein unterschiedlich gestaltetes Holzdekor und eine vielfältige Farbgestaltung, die jedem Wohnbereich das passende und natürliche Ambiente verleiht. Es gibt diese Fliesen von ganz hell bis dunkelfarbig, ganz so, wie sich mancher Innenarchitekt oder Interessent die Bodengestaltung wünscht. Die Bodenfliese hat aber neben der farblichen Wohnungsgestaltung noch den Vorteil, dass sie gegenüber dem echten Parkett sehr pflegeleicht ist und das Wasser nicht zu fürchten braucht. Echtes Parkett bekommt schnell Wasserflecke, die das Ansehen sehr schädigen können. Man braucht keine Angst vor Kratzer und Flecken zu haben, mit einem Wort, sie sind besser zu pflegen, sind sehr widerstandsfähig und diese Holzdekorfliesen behalten auch über Jahre ihre Farbintensität.

Aber auch an Türen wird das Holzdekor gerne gesehen und dabei ist es egal, ob es sich um Innen- oder Außentüren handelt. Während bei den Innentüren ein heller Farbton bevorzugt wird, kann eine Außentür gerne schon mal kräftige und dunklere Holzdekore aufweisen, weil diese Töne sehr gut zur äußeren Farbgestaltung passen. Auch das Holzdekor an sich verhilft einer Außentür zu einer optischen Aufwertung. Holz, das suggeriert Festigkeit und bedeutet Sicherheit.

Die einfachste und billigste Art und Weise, zu dem gewünschten Holzdekor zu kommen, ist die Verwendung von Selbstklebefolien, die es ebenfalls in verschiedenen Farbvarianten gibt. Die kann man ohne Probleme auf glatten Flächen anbringen und sie sehen auch gut aus. Sie halten auf jeden Fall das, was sie versprechen und verschönern ebenfalls Möbel und Wände.

Was die Preisgestaltung betrifft, so muss man sagen, dass sich die Preise von Fachhandel zu Fachhandel unterscheiden und exakte Preisangaben selten gemacht werden, denn es kommt immer auf das Dekor, das Material und die benötigten Maße an.
Bei Fußbodenfliesen 30x60cm in Laminatoptik dunkelbraun beginnt der Preis für 1m² bei 40 Euro, aber auch hier sind die Maße der Fliesen ausschlaggebend für den Endpreis.
Alle anderen Preise für Fenster oder Möbel müssen bei dem einschlägigen Händler erfragt werden.

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Führende Parketthersteller bekannter Fertigparkett und Parkett Marken

Führende Parketthersteller

Parketthersteller Kährs, Schweden

Der Hauptsitz der Firma befindet sich auch heute, 154 Jahre nach der Gründung, noch in Nybro im südlichen Schweden. Aber der Parketthersteller Kährs ist inzwischen in Amerika, dem Mittleren Osten und Afrika, Europa, Asien und im pazifischen Raum nahezu weltweit vertreten. Kährs Produkte sind umweltfreundlich. Die Firma stellt nur Holzböden aus nachwachsenden Rohstoffen her und hat seit langem Patente für lösungsmittel- und klebstofffreie Herstellung und Verarbeitung. Kährs bietet qualitativ hochwertigste Parkettböden nicht nur für alle Wohnbereiche, sondern auch für die strapazierten Böden in Industrie und Handel, für Sporthallen und für öffentliche Bereiche.
Kährs hat weltweit das größte Sortiment an Parkettböden, sodass nahezu alle Kundenwünsche und -bedürfnisse befriedigt werden können. Die Böden zeichnen sich durch höchste Qualität, Haltbarkeit und Flexibilität aus und der Kunde kann sicher sein, jederzeit einen angemessenen Gegenwert für sein Geld zu erhalten.

Geschichte der Firma Kährs

1857 Johan Kähr, dessen Vater eine Sägemühle besaß, gründet in Nybro in Südschweden die Firma Kährs. Kährs ist einer der ältesten Parketthersteller weltweit.
1941 Gustav Kähr, der Enkel des Firmengründers, meldet 1941 ein Patent auf Mehrschichtparkettplatten an, die schon ab Fabrik einen Oberflächenschutz besaßen.
In der Wiederaufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg kam dies dem Bedarf an guten Böden sehr entgegen.
1958 bot Kährs den ersten schon in der Fabrik lackierten Parkettbelag an. Bis dahin wurde Parkett erst nach dem Verlegen lackiert und versiegelt.
1965 meldete Kährs ein weiteres Patent an: Für Parkettbodenbelag, der für Sporthallen ganz neu entwickelt worden war.
1980-1990 Kährs expandierte zuerst nach Europa, dann weltweit.
1984 lösungsmittelfreie Produktion
1993 Qualitäts-Zertifizierung nach ISO 9001
1997 Zertifizierung nach ISO 14001 (Umweltzertifizierung)
2000 Mit Introducing Woodloc als eingetragenem Warenzeichen kam ein neues Verlegesystem auf den Markt, das sich durch klebstofffreie Verarbeitung auszeichnete
2007 Die Firma feierte ihr 150jähriges Firmenjubiläum
2010 Kährs verpflichtet sich, keine Tropenhölzer zu verwenden

Parketthersteller Parador, Deutschland und Österreich

Der Slogan der Firma Parador besagt, dass derjenige, der jeden Tag Leistung bringen muss, dafür festen Boden unter den Füßen braucht. So bietet die Firma Premium-Produkte, die diesen festen Boden schaffen. Im Angebot sind Laminate, Parkettböden, Massivholzdielen, Wand- und Deckenverkleidungen (Paneele), Sichtblenden und Terrassendielen sowie Möbel und anderes mehr, alles in allem inzwischen ein Sortiment von über 3000 Artikeln.
Parador hat seine Standorte und Produktionsstätten ausschließlich in Deutschland und Österreich und bietet Qualität, die man mit „Made in Germany“ gemeinhin verbindet.
Parador ist durch 4500 Handelspartner in 65 Ländern weltweit vertreten. Die Exportquote beträgt 47%.

Die Geschichte der Firma Parador

1977 Firmengründung in Coesfeld. Innovation: Das Paneel mit der Rundkante.
1980 Planungsunterstützung für Händler
1983 Neues Möbelprogramm EBS im Baukastensystem
1984 Agenturgestützte Endverbraucherkampagne
1988 Marketingcenter in Coesfeld
1990 Planungsprogramm ParaCom, eine in der Branche einmalige Planungshilfe für Fachhandel und Endkunden
1995 Produktion von Laminatböden
1998 Kampagne „Meine Welt“
2000 Neue Vertriebswege, Produkte auch in Baumärkten erhältlich, der erste Parkettboden mit Automatic-Click-System
2001 Joint Venture mit der Gebrüder Meyer Parkettindustrie GmbH in Güssing, Österreich
2002 25 Jahre Parador
2003 Click-Board: fugenloses Gestaltungspaneel für Wand- und Deckenverkleidung und Massivholzdielen
2004 Unter den Top 100 der innovativsten mittelständischen Unternehmen im Land. Das Marketing-Center wird zum Trend-Center umgebaut.
2005 Designkollektion Trendtime
2007 Classic: Neue Parkett- und Laminatserie. Expansion in die Niederlande und nach Großbritanien.
2009 Maßstab setzende Brillanz in Laminatdekoren durch Digitaldrucktechnologie. Edition 1 bekommt die Design-Auszeichnung reddot und den AIT-Award. Vom Innen- in den Außenbereich: Terrassendielen-Sortiment.
2011 Parador setzt Maßstäbe im Bereich Sichtblenden und Terrassendielen. Laminat Edition 1 erhält gleich zwei begehrte Design-Preise.

Die Hamberger Industriewerke GmbH, Deutschland, Oberbayern

Im Bereich Parkettherstellung und Vertrieb sind die Hamberger Industriewerke GmbH, ein Familienbetrieb aus Stephanskirchen bei Rosenheim, mit der Marke Haro Marktführer in Deutschland. In der Parkettherstellung blickt Hamberger inzwischen auf über 60 Jahre Erfahrung zurück. Die Produktbereiche der Hamberger Industriewerke GmbH sind: ­hochwertige Parkettböden, Laminat-, Kork- und Linolböden sowie Celenio Holzfliesen, Sportböden, Toilettensitze aus Holz und anderen Materialien und ebenso Land- und Forstwirtschaft. Hamberger ist ein Familienbetrieb, der inzwischen in der vierten und fünften Generation von Peter Hamberger und Doktor M. Hamberger geführt wird. Die Firmenphilosophie beruht deshalb auf Tradition, auf Innovation, auf Umweltbewusstsein und auf Qualität.
Heute hat der Betrieb 1650 Mitarbeiter und exportiert in über 95 Länder.

Zur Geschichte der Hamberger Industriewerke GmbH

1866 wurde der Betrieb von Franz Paul Hamberger gegründet. Zunächst war Hamberger eine kleine Zündholzfabrik.Aber aus der Zündholzfabrik entwickelte sich durch ständige Modernisierung und durch Investitionen in neue Bereiche das heutige Unternehmen.
1912 begann Hamberger mit der Produktion von Toilettensitzen. Heute ist Hamberger Sanitary ein eigenständiger Bereich der Firma.
1958 Die Produktion von hochwertigen Parkettböden und die Herstellung von Sportböden nahm ihren Anfang.
1995 Hamberger wurde nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
1998 Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 (Umwelt Management Systeme)
2004 PEFC Zertifizierung (Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschaftetem Wald)

Weitzer Parkett

Das marktführende Unternehmen unter den Parkettherstellern Österreichs ist Weitzer Parkett, ein Familienbetrieb, der 1831 gegründet wurde und somit auf 175 Jahre Erfahrung blicken kann.
Qualität, Know-how, Innovation und Leidenschaft sind die Merkmale, die in die Produkte von Weitzer Parkett einfließen. 2007 wurde Weitzer Parkett als bestes Familienunternehmen unter 24.000 Bewerbern ausgezeichnet. Der Betrieb hat heute 650 Mitarbeiter. Um die einzigartige Qualität, die sich Weitzer Parkett zum Ziel setzt, verwirklichen zu können, werden modernste Technologien eingesetzt und permanente Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet.

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Parkett Informationen

Parkett Beschreibung
Das Parkett ist ein Fußbodenbelag was schon seit Jahrhunderten in geschlossenen Räumen wie Wohnstube, Dielen oder Schlafzimmern. Man hatte das erste Parkett in den USA verlegt und der Erfinder war der Herr Emil Berliner. Dieser Herr hatte die Schallplatte und dem Grammofon erfunden und die dazugehörigen Patente beantragt. Zu den weiteren Erfindungen und Patente gehörte der Parkettboden.
Der Parkettboden wird vor allem aus Hartholz hergestellt. Denn das Hartholz ist langlebiger als Weichholz. Man gewinnt das benötigte Hartholz vor allem aus Laubbäumen. Die Bretter werden dann in kleine Holzstücke gesägt und dann in folgenden Mustern angeordnet. Der Parkettboden ist immer so eingebaut, dass die Holzfasern immer horizontal verlaufen. Sollte der Parkettboden aber Jahresringe aufweisen, so wird dieser Boden vertikal verlegt.
Beim Einbau des Parkettbodens benötigen die kleinen Holzteile einen tragfähigen Untergrund. Der tragfähige Untergrund wirkt dem verschieben der kleinen Holzteile und der Fugenbildungen beim Verlegen des Parkettbodens entgegen.
Der Parkettboden hat einen positiven Effekt auf das Raumklima. Der Baustoff Holz ist hygroskopisch und dadurch wirkt sich ein Holzboden immer Raumklima regulierend aus. Zusätzlich ist ein Holzboden sehr hygienisch, weil er eine geschlossene Oberfläche hat.
Aber es gibt auch einen zweiten positiven Effekt beim Parkettboden, den bei einer intensiven Benutzung des Bodens, kann man diesen immer wieder durch Abschleifen und mit einer neuen Versieglung auffrischen.
Ein Parkettboden benötigt aber auch eine bestimmte vorsichtige Pflege, den beim Wischen darf nicht allzu viel Wasser auf die Oberfläche kommen.
Bei zu viel Feuchtigkeit kann aufweichen und Wölbungen an den Fugen hervorrufen. Also sollte man diesen Boden nur feucht abwischen oder am besten nur abfegen.

Arten von Parkett
Es gibt beim Parkettboden der unterschiedlichste Parkettboden wie den Massivparkettboden, das Stabparkett, das Mosaikparkett und das Lamparkett um nur ein paar zu nennen.
Das Massivparkett wurde in den 1950er bis 1970er Jahren mit einem Kleber der aus Bitumen oder Teer bestand auf der Unterfläche aufgeklebt. Dieser Boden war aber mit PAK belastet und man sollte so einen Boden bloß von einer Firma entfernen und entsorgen lassen.
Beim Massivparkett werden Massivholzstücke verarbeitet. Dieser Bodenbelag wird in der Regel roh verlegt und dann mit einer Schleifmaschine in einigen Vorgängen abgeschliffen. Nach dem Abschleifen folgt dann die Oberflächenbehandlung. Bei der Oberflächenbehandlung wird Parkettlack, Wachs oder Fußbodenöl verwendet. In der heutigen Zeit kann man aber auch schon fertiges Massivparkett mit einer Oberflächenbeschichtung erwerben. Oder man kann bei einigen Herstellern Massivparkett als Fertigparkett käuflich erwerben.
Das Stabparkett wird aus einzelnen Holzstücken, die man Stäben nennt, hergestellt. Die Abmessung von den Stäben sind 500 mm × 60-70 mm × 22 mm. Man kann aber auch dünnere oder Stäbe mit einem 2-schichtigen Aufbau verwenden. Den 2-schichtigen Stabaufbau nennt man dann Fertigparkett. An den Stäben wird eine umlaufende Nut ein gefräst. In diese Nut wird dann eine Feder die aus einer Holzleiste ist eingesteckt. Durch diese Vorrichtung wird eine Verbindung zwischen den einzelnen Brettchen ermöglicht. Dann werden die Brettchen auf einen tragenden Unterboden genagelt. Die Nägel kommen schräg durch die Federn. Durch diese Weise werden die Nägel von dem folgenden Stab verdeckt.
Das Mosaikparkett wird aus einzelnen kleinen, sehr dünnen Holzlamellen hergestellt. Die Holzlamellen haben eine Stärke von 8-10 mm. Diese Holzlamellen werden dann als ein Netz auf die Unterfläche aufgeklebt. Man verwendet hier oft quadratische Lamellen die eine Kantenlänge von 12-16 mm aufweisen. Nach dem Verlegen wird das Parkett mit einer Oberflächenbeschichtung beschichtet. Man verwendet diesen Parkettboden vor allem bei Fußbodenheizungen.
Das Lamparkett hat eine Ähnlichkeit vom Stabparkett, nur dass die Stablänge von 120 bis 400 mm und Stabbreite von 40 bis 65 mm beträgt und die Stabdicke liegt bei 10-11 mm.

Aufbau Fertigparkett
Das Fertigparkett kann aus mehreren Schichten bestehen. Hier gibt es die erste Schicht besteht fast immer aus edlem Echtholz und ist nur ein paar Millimeter dick. Bei dieser Schicht wird oft Birke, Buche oder Eiche verwendet. Bei der zweiten Schicht wird fast immer das billige Nadelholz verwendet wie die Eiche. In dieser Schicht befinden sich auch das Nut- und das Federsystem. Oft hat der Parkettboden auch noch eine dritte Schicht.
Die Schichten sind dann miteinander verklebt, so werden dann die positiven Eigenschaften der unterschiedlichen Schichten vereint.

Einsatzbereich
Man kann das Parkett in fast jedem Einsatzgebiet einsetzen. Man kann diesen Boden in allen Räumen bei normal bis sehr starke Beanspruchung in Innenräumen verlegen. Die gesamten Anforderungen an so einen Boden beziehen sich auf seine Versieglung, die unterschiedlichen Öle und die Pflegesysteme. Zu den Anforderungen zählen die technischen Gegebenheiten wie den mechanischen und chemischen Beanspruchungsgrad sowie den Klebeeigenschaften mit dem Quell- und dem Schwindverhalten des Parkettbodens.
Aber auch die optischen Möglichkeiten zählen zu den Anforderungen, dazu kommen die Glanzgrade, Lichtechtheit der Versieglung und das Verhindern von späteren Veränderungen des Parkettbodens. Aber auch die richtige Pflege und Reinigung kommen zu den Anforderungen.
Beachtet man all diese Anforderungen, so kann man den Parkettboden in Sparkassen, Schulen, Arztpraxen, Wohnstuben und weiter Räumlichkeiten verlegen. Man sollte ein Parkettboden aber nicht in Räumlichkeiten verlegen, wo er immer mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Der eine ständige Kontakt mit Feuchtigkeit kann zu Schäden am gesamten Parkett verursachen.

Verlegung
Man kann ein Parkettfußboden mit den unterschiedlichsten verlege Techniken verlegen. Dazu zählt man das Verkleben, dass verschrauben und die schwimmende Verlegung.
Beim Verkleben benötigt man geeigneten Unterboden. Man muss das Parkett in den Fugen verkleben, so kann kein Wischwasser in die Fugen eintreten. Dadurch kann es nicht zum Aufquellen des Parketts kommen. Man kann beim Verkleben drei unterschiedliche Kleberarten verwenden. Der erste Kleber wäre der Dispersionskleber, der Zweite wäre der Lösemittelkleber und der Dritte wäre die Reaktionsharzklebstoffe oder die Polyurethanklebstoffe. Die Dispersionskleber bestehen aus Wasser, organische Bindemittel, anorganischen Füllstoffen und den notwendigen Additiven.
Die Lösemittelkleber bestehen aus den gelösten Bindemitteln, den leicht flüchtigen Lösemitteln, den anorganischen Füllstoffen und den notwendigen Additiven.
Bei den Reaktionsharzklebstoffen oder die Polyurethanklebstoffe gibt es das Einkomponentensystem und das Zweikomponentensystem. Diese bestehen aus chemisch reaktionsfähigen, organischen Bindemitteln, anorganischen Füllstoffen und notwendigen Additiven.
Beim Verkleben sollte man darauf achten das der Untergrund, der Kleber, das Parkett und die Spachtelmasse sowie die Grundierung aufeinander abgestimmt sind.
Bei Nagel oder Verschrauben des Parketts muss man darauf achten das die Schrauben und die Nägel eine mindest Länge von 50 mm aufweisen, ein Teilgewinde besitzen und ein Schaftdurchmesser von max.4mm aber besser wäre 3,5mm besitzen. Die Vorteile vom Schrauben bzw. Nageln sind die geringe Schadstoffbelastung vom Kleber. Der Nachteil vom Schrauben bzw. Nagel ist ein höherer Zeitaufwand als beim Kleben.
Die schwimmende Verlegung vom Parkett ist die einfachste Verlegeart. Man sollte aber unter diesem Parkettboden eine Trittschalldämmung legen. Bei dieser Art gibt es dann die Verklebung mit Leim, das Klammern mit Metallbügeln und das Klicksystem. Der Vorteil von dieser Art ist eine einfache und schnelle Verlegung. Ein Nachteil ist, dass sie für Fußbodenheizungen ungeeignet ist.
Für das Verlegen von Parkett benötigt man zwei Abstandhalter zwei Spannverlegehilfen, ein Saugadapter mit Gurt, ein Zugeisen und ein rückschlagfreier Hammer.
Bevor man anfängt, muss der Untergrund vorbehandelt werden und eine Trittschalldämmung ausgelegt werden. Dadurch hat das Parkett keinen direkten Kontakt zum Untergrund. Das Parkett sollte ein Abstand von 1 cm – 1,5 cm haben. Dazu kann man Keile zwischen Wand und Parkett legen, so kann gewährleistet werden, dass der Abstand eingehalten wird.
Dann legt man die ersten zwei Reihen hier muss darauf geachtet werden, dass der Versatz der Platten 1/3 bis ½ Plattenlänge beträgt. Den Leim trägt man erst auf, wenn alle Schneidarbeiten abgeschlossen sind. Der Leim wird auf das Kopfende der Platten aufgetragen. Man sollte beim Leimen nicht zu sparsam aber auch nicht zu großzügig vorgehen. Sollte doch Leim herausquellen, muss dieser abgewischt werden. Bei der zweiten Reihe wird der Leim zusätzlich auf die Federn aufgetragen und auf die weiteren Reihen auch. Dann werden die Federn in die vorgesehenen Nuten eingeschoben. Nach diesem Vorgang werden die Reihen mit den Spannverlegehilfen und den Abstandhalter gleichmäßig gespannt. Bei der letzten Reihe sollte man erst die Bretter vorsägen und dann verlegen und verleimen.

Paar bekannte Marken von Parketts
Es gibt in Deutschland ein paar Unternehmen, die Parkett anfertigen. Zum Beispiel Kährs Parkett, Parador Parkett und Meyer Parkett. Nur um ein paar Unternehmen zu nennen.

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