Parkett Informationen

Parkett Beschreibung
Das Parkett ist ein Fußbodenbelag was schon seit Jahrhunderten in geschlossenen Räumen wie Wohnstube, Dielen oder Schlafzimmern. Man hatte das erste Parkett in den USA verlegt und der Erfinder war der Herr Emil Berliner. Dieser Herr hatte die Schallplatte und dem Grammofon erfunden und die dazugehörigen Patente beantragt. Zu den weiteren Erfindungen und Patente gehörte der Parkettboden.
Der Parkettboden wird vor allem aus Hartholz hergestellt. Denn das Hartholz ist langlebiger als Weichholz. Man gewinnt das benötigte Hartholz vor allem aus Laubbäumen. Die Bretter werden dann in kleine Holzstücke gesägt und dann in folgenden Mustern angeordnet. Der Parkettboden ist immer so eingebaut, dass die Holzfasern immer horizontal verlaufen. Sollte der Parkettboden aber Jahresringe aufweisen, so wird dieser Boden vertikal verlegt.
Beim Einbau des Parkettbodens benötigen die kleinen Holzteile einen tragfähigen Untergrund. Der tragfähige Untergrund wirkt dem verschieben der kleinen Holzteile und der Fugenbildungen beim Verlegen des Parkettbodens entgegen.
Der Parkettboden hat einen positiven Effekt auf das Raumklima. Der Baustoff Holz ist hygroskopisch und dadurch wirkt sich ein Holzboden immer Raumklima regulierend aus. Zusätzlich ist ein Holzboden sehr hygienisch, weil er eine geschlossene Oberfläche hat.
Aber es gibt auch einen zweiten positiven Effekt beim Parkettboden, den bei einer intensiven Benutzung des Bodens, kann man diesen immer wieder durch Abschleifen und mit einer neuen Versieglung auffrischen.
Ein Parkettboden benötigt aber auch eine bestimmte vorsichtige Pflege, den beim Wischen darf nicht allzu viel Wasser auf die Oberfläche kommen.
Bei zu viel Feuchtigkeit kann aufweichen und Wölbungen an den Fugen hervorrufen. Also sollte man diesen Boden nur feucht abwischen oder am besten nur abfegen.

Arten von Parkett
Es gibt beim Parkettboden der unterschiedlichste Parkettboden wie den Massivparkettboden, das Stabparkett, das Mosaikparkett und das Lamparkett um nur ein paar zu nennen.
Das Massivparkett wurde in den 1950er bis 1970er Jahren mit einem Kleber der aus Bitumen oder Teer bestand auf der Unterfläche aufgeklebt. Dieser Boden war aber mit PAK belastet und man sollte so einen Boden bloß von einer Firma entfernen und entsorgen lassen.
Beim Massivparkett werden Massivholzstücke verarbeitet. Dieser Bodenbelag wird in der Regel roh verlegt und dann mit einer Schleifmaschine in einigen Vorgängen abgeschliffen. Nach dem Abschleifen folgt dann die Oberflächenbehandlung. Bei der Oberflächenbehandlung wird Parkettlack, Wachs oder Fußbodenöl verwendet. In der heutigen Zeit kann man aber auch schon fertiges Massivparkett mit einer Oberflächenbeschichtung erwerben. Oder man kann bei einigen Herstellern Massivparkett als Fertigparkett käuflich erwerben.
Das Stabparkett wird aus einzelnen Holzstücken, die man Stäben nennt, hergestellt. Die Abmessung von den Stäben sind 500 mm × 60-70 mm × 22 mm. Man kann aber auch dünnere oder Stäbe mit einem 2-schichtigen Aufbau verwenden. Den 2-schichtigen Stabaufbau nennt man dann Fertigparkett. An den Stäben wird eine umlaufende Nut ein gefräst. In diese Nut wird dann eine Feder die aus einer Holzleiste ist eingesteckt. Durch diese Vorrichtung wird eine Verbindung zwischen den einzelnen Brettchen ermöglicht. Dann werden die Brettchen auf einen tragenden Unterboden genagelt. Die Nägel kommen schräg durch die Federn. Durch diese Weise werden die Nägel von dem folgenden Stab verdeckt.
Das Mosaikparkett wird aus einzelnen kleinen, sehr dünnen Holzlamellen hergestellt. Die Holzlamellen haben eine Stärke von 8-10 mm. Diese Holzlamellen werden dann als ein Netz auf die Unterfläche aufgeklebt. Man verwendet hier oft quadratische Lamellen die eine Kantenlänge von 12-16 mm aufweisen. Nach dem Verlegen wird das Parkett mit einer Oberflächenbeschichtung beschichtet. Man verwendet diesen Parkettboden vor allem bei Fußbodenheizungen.
Das Lamparkett hat eine Ähnlichkeit vom Stabparkett, nur dass die Stablänge von 120 bis 400 mm und Stabbreite von 40 bis 65 mm beträgt und die Stabdicke liegt bei 10-11 mm.

Aufbau Fertigparkett
Das Fertigparkett kann aus mehreren Schichten bestehen. Hier gibt es die erste Schicht besteht fast immer aus edlem Echtholz und ist nur ein paar Millimeter dick. Bei dieser Schicht wird oft Birke, Buche oder Eiche verwendet. Bei der zweiten Schicht wird fast immer das billige Nadelholz verwendet wie die Eiche. In dieser Schicht befinden sich auch das Nut- und das Federsystem. Oft hat der Parkettboden auch noch eine dritte Schicht.
Die Schichten sind dann miteinander verklebt, so werden dann die positiven Eigenschaften der unterschiedlichen Schichten vereint.

Einsatzbereich
Man kann das Parkett in fast jedem Einsatzgebiet einsetzen. Man kann diesen Boden in allen Räumen bei normal bis sehr starke Beanspruchung in Innenräumen verlegen. Die gesamten Anforderungen an so einen Boden beziehen sich auf seine Versieglung, die unterschiedlichen Öle und die Pflegesysteme. Zu den Anforderungen zählen die technischen Gegebenheiten wie den mechanischen und chemischen Beanspruchungsgrad sowie den Klebeeigenschaften mit dem Quell- und dem Schwindverhalten des Parkettbodens.
Aber auch die optischen Möglichkeiten zählen zu den Anforderungen, dazu kommen die Glanzgrade, Lichtechtheit der Versieglung und das Verhindern von späteren Veränderungen des Parkettbodens. Aber auch die richtige Pflege und Reinigung kommen zu den Anforderungen.
Beachtet man all diese Anforderungen, so kann man den Parkettboden in Sparkassen, Schulen, Arztpraxen, Wohnstuben und weiter Räumlichkeiten verlegen. Man sollte ein Parkettboden aber nicht in Räumlichkeiten verlegen, wo er immer mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Der eine ständige Kontakt mit Feuchtigkeit kann zu Schäden am gesamten Parkett verursachen.

Verlegung
Man kann ein Parkettfußboden mit den unterschiedlichsten verlege Techniken verlegen. Dazu zählt man das Verkleben, dass verschrauben und die schwimmende Verlegung.
Beim Verkleben benötigt man geeigneten Unterboden. Man muss das Parkett in den Fugen verkleben, so kann kein Wischwasser in die Fugen eintreten. Dadurch kann es nicht zum Aufquellen des Parketts kommen. Man kann beim Verkleben drei unterschiedliche Kleberarten verwenden. Der erste Kleber wäre der Dispersionskleber, der Zweite wäre der Lösemittelkleber und der Dritte wäre die Reaktionsharzklebstoffe oder die Polyurethanklebstoffe. Die Dispersionskleber bestehen aus Wasser, organische Bindemittel, anorganischen Füllstoffen und den notwendigen Additiven.
Die Lösemittelkleber bestehen aus den gelösten Bindemitteln, den leicht flüchtigen Lösemitteln, den anorganischen Füllstoffen und den notwendigen Additiven.
Bei den Reaktionsharzklebstoffen oder die Polyurethanklebstoffe gibt es das Einkomponentensystem und das Zweikomponentensystem. Diese bestehen aus chemisch reaktionsfähigen, organischen Bindemitteln, anorganischen Füllstoffen und notwendigen Additiven.
Beim Verkleben sollte man darauf achten das der Untergrund, der Kleber, das Parkett und die Spachtelmasse sowie die Grundierung aufeinander abgestimmt sind.
Bei Nagel oder Verschrauben des Parketts muss man darauf achten das die Schrauben und die Nägel eine mindest Länge von 50 mm aufweisen, ein Teilgewinde besitzen und ein Schaftdurchmesser von max.4mm aber besser wäre 3,5mm besitzen. Die Vorteile vom Schrauben bzw. Nageln sind die geringe Schadstoffbelastung vom Kleber. Der Nachteil vom Schrauben bzw. Nagel ist ein höherer Zeitaufwand als beim Kleben.
Die schwimmende Verlegung vom Parkett ist die einfachste Verlegeart. Man sollte aber unter diesem Parkettboden eine Trittschalldämmung legen. Bei dieser Art gibt es dann die Verklebung mit Leim, das Klammern mit Metallbügeln und das Klicksystem. Der Vorteil von dieser Art ist eine einfache und schnelle Verlegung. Ein Nachteil ist, dass sie für Fußbodenheizungen ungeeignet ist.
Für das Verlegen von Parkett benötigt man zwei Abstandhalter zwei Spannverlegehilfen, ein Saugadapter mit Gurt, ein Zugeisen und ein rückschlagfreier Hammer.
Bevor man anfängt, muss der Untergrund vorbehandelt werden und eine Trittschalldämmung ausgelegt werden. Dadurch hat das Parkett keinen direkten Kontakt zum Untergrund. Das Parkett sollte ein Abstand von 1 cm – 1,5 cm haben. Dazu kann man Keile zwischen Wand und Parkett legen, so kann gewährleistet werden, dass der Abstand eingehalten wird.
Dann legt man die ersten zwei Reihen hier muss darauf geachtet werden, dass der Versatz der Platten 1/3 bis ½ Plattenlänge beträgt. Den Leim trägt man erst auf, wenn alle Schneidarbeiten abgeschlossen sind. Der Leim wird auf das Kopfende der Platten aufgetragen. Man sollte beim Leimen nicht zu sparsam aber auch nicht zu großzügig vorgehen. Sollte doch Leim herausquellen, muss dieser abgewischt werden. Bei der zweiten Reihe wird der Leim zusätzlich auf die Federn aufgetragen und auf die weiteren Reihen auch. Dann werden die Federn in die vorgesehenen Nuten eingeschoben. Nach diesem Vorgang werden die Reihen mit den Spannverlegehilfen und den Abstandhalter gleichmäßig gespannt. Bei der letzten Reihe sollte man erst die Bretter vorsägen und dann verlegen und verleimen.

Paar bekannte Marken von Parketts
Es gibt in Deutschland ein paar Unternehmen, die Parkett anfertigen. Zum Beispiel Kährs Parkett, Parador Parkett und Meyer Parkett. Nur um ein paar Unternehmen zu nennen.

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Eine Antwort auf Parkett Informationen

  1. Mr WordPress sagt:

    Hallo, das hier ist ein Kommentar.
    Um Kommentare zu bearbeiten, musst du dich anmelden und zur Übersicht der Artikel gehen. Dort bekommst du dann die Gelegenheit sie zu verändern oder zu löschen.

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